Was ist eigentlich ein Luftwäscher?

Eigentlich ging es damit los, dass ich drauf gekommen bin, das ein wesentlicher Grund für die Grippewelle im Winter die zu trockene Luft ist. Durchs heizen erwärmt sich die Luft, sie kann mehr Wasser aufnehmen und dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit. Sie wird “trockener”.

Ein anderer Grund ist, dass Menschen sich im Winter oft in kleinen Räumen eng zusammen drängen und wenig lüften. Einmal ausgehustete Viren fliegen entsprechend lange rum und haben mehr Opfer zur Verfügung als im Sommer, wo alle auf der Wiese sitzen oder zumindest das Fenster offen steht. Was man gegen herumfliegende Viren tun kann, habe ich hier beschrieben.

Aber zurück zur Luftfeuchtigkeit: Ich habe mich also informiert, welche Methoden zur Luftbefeuchtung es gibt.

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Wozu braucht man eigentlich Nasenfilter?

Für Asimov Fans ist die Sache klar: ein Nasenfilter schützt vor durch die Luft (per Tröpfcheninfektion) übertragbaren Krankheiten wie Husten oder Schnupfen.

Aber auch für Allergiker soll so ein Filter gut geeignet sein. Ich hab mir einen aus Silikon besorgt, in den man kleine Filterpads aus Watte einlegen kann. Das Ding ist nicht wirklich bequem, und die Nase kann (etwas) rundlicher aussehen. Andererseits – wenn man es nicht weiß sieht man sie kaum. Und zur Grippewelle in der überfüllten U-Bahn fühle ich mich damit schon irgendwie wohler.

So sehen die Filter übrigens aus, nachdem ich sie ein paar Stunden in einem (leicht) verrauchten Raum getragen hatte (links: neue Filter zum Vergleich, unten: Die Einzelteile des Filterhalters)

Nasenfilter schmutzig

Es gibt Filter von mehreren Anbietern, meistens in verschiedenen Größen für runde, schmale, große, kleine Nasenlöcher. Da man das nicht wirklich messen kann empfiehlt sich ein Starterset mit mehreren Größen / Formen zu bestellen. Auch die Filter selbst gibt es in zwei Feinheitsgraden, einen gegen normalen Schmutz und einen feineren, der auch Viren / Pollen zurückhalten soll. Ich habe den feineren genommen, aber der Atemwiderstand ist für mich noch OK.

Ob der Filter wirklich gegen Viren wirkt ist schwer zu sagen, aber wenn er Pollen zurückhalten kann (Was Allergiker auf Amazon so in die Bewertung geschrieben haben), dann sicher auch die mit Viren gefüllten Wassertröpfchen, die in der U-Bahn in der Luft herumschweben und mich anstecken wollen.

Würde mich interessieren, ob Jemand von euch auch Erfahrungen mit solchen Filtern (evtl. auch andere Modelle?) gemacht hat.

Warum ich auf Datenschutz pfeife

Um es gleich klar zustellen: Dabei geht es zunächst nur um mich. Ich finde es sollte jeder darüber entscheiden dürfen welche Daten er an wen weitergibt. Deshalb gibt es auch keine Tracker auf meiner Seite. Ich finde es übrigens auch eine ziemliche Frechheit, dass Geheimdienste sich völlig unbeschränkt am weltweiten Datenstrom bedienen dürfen. Aber wieder zu mir: Warum ist mir mein Datenschutz mittlerweile so egal?

  1. Mir ist es schon oft so ergangen, dass ich Daten, die ich besonders gut schützen wollte am Ende selber verloren habe. Das Passwort zum verschlüsselten Zip-File? So sicher, dass ich es selber vergessen habe. Die Festplatte mit den gesicherten Fotos? Gibt plötzlich keinen Mucks mehr von sich.
  2. Wenn die Geheimdienste ohnehin meine Daten haben, dann will ich sie wenigstens selbst auch nutzen! Das gilt nicht für alle Daten, aber sicherlich für meinen Aufenthaltsort. Daher verwende ich z.B. die Google Maps Timeline.
  3. Ich müsste mir ständig Gedanken machen, wie meine Kontakte mit meinen Daten umgehen (Fotos bei Facebook taggen, Telefonbuch zu Whatsapp hochladen, E-Mail Adresse bei Gmail?).
  4. Ich kann mit meinen Daten Dienstleistungen “kaufen”, die es nichtmal gegen Geld gibt. Google Docs zum Beispiel.
  5. Mein Leben ist zu kurz. Die Wahrscheinlichkeit, dass Jemand meine Daten gegen mich verwendet bevor ich tot bin (oder so alt, dass es auch egal ist), ist so gering, dass ich bereit bin das Risiko einzugehen.

Ich habe das Gefühl, dass die Mehrheit da Ähnlichkeit denkt. Zumindest handelt sie so. Ich finde das sehr bedenklich, obwohl ich selber auch so bin. Ich glaube das ist so wie mit vielen anderen Dingen – wenns einer macht ist es OK, wenns alle machen haben wir ein Problem. Ich glaube, dass es das Verhalten ändert, wenn man sich permanent beobachtet fühlt. So zu tun, als wäre das so komplett neu ist aber auch wieder nicht richtig. Man muss sich nur in ein Mittelalterliches Dorf versetzen. Statt Google und Facebook: Nachbarn und Familie, statt Staat und Geheimdienst: Gott und Kirche, die immer genau wissen was man tut und denkt.

So oder so bleiben die meisten Dinge halt doch irgendwie gleich.

Food Styling

Wir hatten ja immer schon den Verdacht, dass mit den Fotos von Essen etwas nicht stimmt. Aber Seife und Haarspray? Hier ein kleiner Einblick in die tägliche Arbeit eines Food-Stylisten.

Winterdepression

Ich denke mal die meisten sind mehr oder weniger davon betroffen. Man hat ein erhöhtes Schlafbedürfnis, hat keine Energie Dinge zu erledigen, man will ständig essen, etc. Bei manchen geht das wirklich schon in Richtung ausgewachsener Depression, mit starken Einschränkungen der “Lebensqualität”. Möglicherweise liegt die Ursache in einer Art unvollständigem Winterschlaf. Der Körper bereitet sich auf eine Winterruhe vor, die dann nie eintritt. Fest steht jedenfalls, das der menschliche Organismus für das Leben in nördlichen Breiten über Haupt nicht eingestellt ist. Erschwerend kommt hinzu, dass man heutzutage fast nur noch in geschlossenen Räumen herum hängt.

Ursachen

Es gibt Sensoren in der Netzhaut, die auf Licht reagieren, und die Serotoninausschüttung beeinflussen. Serotonin steuert den Wachzustand und ist ein wichtiges Glückshormon. Allerdings braucht es dafür Lichtintensitäten, die Größenordnungen über der normalen Zimmerbeleuchtung liegen. Ab 10.000 Lux) wird es interessant (sofern man es nicht schafft vor 6 Uhr morgens aufzustehen). Zum Vergleich: Ein heller Sonnentag hat um die 100.000 Lux, Zimmerbeleuchtung jedoch nur etwa 200 Lux.

Gegenmaßnahmen

Anscheinend muss aber diese Lichtdosis nicht gleichmäßig über den Tag verteilt sein. Eine halbe Stunde Spaziergang zur Mittagszeit kann im Winter Wunder wirken, aber das ist leider die Zeit zu der die meisten von uns im Büro sitzen, oder es regnet halt einfach mal wieder.

Daher habe ich mir ein Lichttherapiegerät zugelegt. Das klingt esoterisch, ist aber ein ganz einfacher Trick, um unserem Körper Sommer vorzutäuschen. Man stellt sich das Teil einfach eine Stunde pro Tag neben den Bildschirm oder auf den Esstisch. Meine Wahl fiel auf ein Gerät von beurer in iPad-Größe mit LED Lichtquelle. Ich bin ein wenig skeptisch, ob das Teil wirklich hell genug ist, aber die richtig großen Philips Geräte kosten schon ab 150€. Aber es sollte reichen, da wir in der Wohnung schon ziemlich helle Beleuchtung haben.

Vielleicht baue ich mir so etwas mal selbst – eigentlich braucht man ja bloß ein paar sehr helle Lichtquellen mit sonnenähnlichem Licht, die man in irgendwelche Fassungen steckt..

Büromaterial 2.

Stifte sind eigentlich das letzte, oder? Schmierende Kugelschreiber, fasernde Faserstifte, eintrocknende Gelroller und der ganze Mist. Nicht so mit meiner neuesten Errungenschaft: der Copic Multiliner SP. Er kostet nicht wenig, aber man kann die Spitze und die Patrone separat austauschen, d.h. man muss nicht den ganz Stift immer wegwerfen. Die Spitzen gibt es in sehr feinen Abstufungen von 0,03 bis 0,7 mm. Unter 0,2 empfinde ich ihn als zu dünn zum schreiben, er kratzt dann schnell, wenn das Papier nicht besonders glatt ist. Ich habe nur ein kleines Din A6, weil ich es immer dabei haben will und da ist es angenehm mit einem feinen Stift zu schreiben. Notizbuch

Leider wird die Handschrift dadurch nicht automatisch besser 🙂

Büromaterial 1.

Zum Glück (?) habe ich eigentlich nur noch wenig mit Papier zu tun, aber wenn – dann will ich die besten Tools, die ich haben kann. Das heißt jetzt nicht Montblanc Füllfederhalter, aber ordentliches Zeugs halt. Den Anfang macht hier ein Gerät der Firma Plus Japan. Plus Japan Hefter

Das Teil ist nicht größer als ein Feuerzeug und ist trotzdem super leichtgängig und exakt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Klammern sehr dünn und flach sind:

Klammer Nahaufnahme

Musik zum arbeiten

Ob Musik einem helfen kann konzentrierter zu arbeiten wird kontrovers diskutiert. Mir geht es so, dass ich frisch und ausgeruht lieber im Stillen arbeite. Aber im übermüdeten Zustand kann ich mit Musik besser arbeiten. Mir fällt es dann leichter trotz Erschöpfung in einen Konzentrieren Modus zu kommen – “the Flow”.

Ich neige allgemein zu elektronischer Musik. Dadurch, dass sie so monoton ist, kann ich mich gut konzentrieren. Was die Quellen angeht, hänge ich momentan ziemlich bei YouTube fest. Es funktioniert einfach ziemlich gut in etwa das was man hören will in die Suche einzugeben. Mit Adblocker hört man auch keine Werbung (Ich frage mich, wie das eigentlich bei Youtube funktioniert).

Ich dachte ich teile mal ein paar meiner Playlisten:

Was kann man noch so zum programmieren, schreiben, etc. hören?

Timetracking mit Jiffy

Vor einigen Wochen kam mir der Gedanke, dass ich gern besser wissen möchte womit ich denn eigentlich so meine Zeit verbringe. Von den diversen Möglichkeiten, was man alles mit seiner Zeit anstellen kann gibt es grob gesagt ein paar Grundkategorien:

  1. Das Pflichtprogramm – essen, schlafen, Geld verdienen
  2. Dinge die man tut, aber nicht so erstrebenswert findet – prokrastinieren zum Beispiel
  3. Dinge von denen man manchmal träumt, aber irgendwie nie dazu kommt

Erkenntnisse

Um der Sache auf den Grund zu gehen habe ich mir einmal alle 163 Wochenstunden hergenommen und nacheinander das ganze Pflichtprogramm abgezogen – und siehe da: es blieben überraschend viele Stunden übrig! Heißt im Umkehrschluss, dass ich bisher anscheinend all diese Stunden mit Kategorie 2 verbraten habe. Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich ein bisschen geschaut was es für Android so an Timetracking Apps gibt und bin dann bei Jiffy (Android) hängengeblieben. Seit fast 5 Wochen erfasse ich damit wirklich jede Minute meines Daseins. Jiffy Screenshot Mit überraschenden Ergebnissen: Die meisten der vermuteten Zeitfresser entpuppten sich als völlig unwesentlich. Auf der anderen Seite verbringe ich offensichtlich mit manchen Dingen viel mehr Zeit, als ich mir eingestehen wollte. Es wird auf einmal sehr deutlich woher ich Zeit nehmen könnte, für all die Sachen die ich gerne tun würde aber leider nie dazu komme. Ich habe zum Beispiel letzte Woche 5.5 Stunden mit aufräumen verbracht und nur 1.5 Stunden mit programmieren lernen. Ich bräuchte also nur ein fünftel weniger aufzuräumen um doppelt so viel Zeit zum programmieren zu haben. Da ich viel von zu Hause aus arbeite, weiß ich jetzt auch genauer über meine Arbeitsstunden bescheid.

Bewusstsein

Abgesehen davon, dass ich jetzt besser bescheid weiß darüber wie ich meine Zeit verbracht habe, verbringe ich sie nun auch bewusster. Ich neige jetzt weniger zum Multitasking und nehme mir mehr Zeit am Stück. Ich Frage mich jetzt öfter ob ich das jetzt gerade wirklich tun möchte. Wie beim Geld ausgeben auch überlegt man einfach besser was man tut wenn man es auch protokolliert.

Fazit

Das System hat noch einige Schwächen, so sind die Auswertungen von Jiffy zwar nett, aber nicht besonders übersichtlich. Es gibt allerdings einen CSV Export aus dem ich mir wohl noch eine hübsche Pivot-Auswertung basteln werde. Außerdem vergesse ich oft rechtzeitig einzugeben und wäre ohne meine location history schon öfter auf geschmissen gewesen. Man man von Jiffy bunte NFC Tags kaufen und die dann auf den Schreibtisch, Haustür, etc. kleben um bei Berührung automatisch auf den nächsten Task umzuschalten. Das werde ich definitiv noch ausprobieren und hier davon berichten.

Für alternative Empfehlungen zum Timetracking bin ich immer offen.