E-mail auf ein neues Konto übertragen mit imapsync

Ich stand heute vor der Herausforderung zu einem neuen Hoster zu wechseln und dabei meine ganzen Mails migrieren zu müssen. Bisher hab ich in so einer Situation das neue Konto ebenfalls im E-Mail Client angelegt und dann alle Ordner manuell rüberkopiert. Leider ist das ziemlich umständlich und fehlerhaft.

Einfacher geht das mit imapsync.

Hier meine Anleitung für den Mac

Für andere Plattformen, z.B. Windows oder Linux gibts hier die Installationsanleitung: Installation Imapsync

Wenn ihr noch kein homebrew installiert habt, dann tut das am besten jetzt:

/usr/bin/ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)"

Mein Tipp: Als nächstes zur Vereinfachung tldr installieren – eine vereinfachte Version von Dokumentation für Kommandozeilentools (optional):

brew istall tldr

Jetzt gehts zur installation von imapsync:

brew install imapsync

Um herauszufinden wie du imapsync benutzen musst, gibst du einfach ein:

tldr imapsync

Das ist auch super für andere Tools, wo ich immer wieder die Parameter vergesse, wie z.B. tar ;).
Daraufhin kommt die übersichtliche Ausgabe:

imapsync

Email IMAP tool for syncing, copying and migrating email mailboxes between two imap servers, one way, and without duplicates.

- Synchronize imap account between host1 and host2:

    imapsync --host1 host1 --user1 user1 --password1 secret1 --host2 host2 --user2 user2 --password2 secret2

Wenn du es ausführlicher haben willst, gib einfach ein

imapsync

Dann kommt die komplette Anleitung mit allen Parametern.

Mit dem Schlüssel –dry kannst du das ganze auch einmal vorher testen.
Jetzt einfach nur noch den Quellserver bei host1, zusammen mit den Zugangsdaten eintragen – und ebenso den Zielserver bei host2.

Dropbox: Gelöschter Ordner erscheint wieder

Ich hatte das Problem, dass ein leerer Ordner in meiner Dropbox sich einfach nicht löschen ließ. Jedesmal wenn ich ich gelöscht hatte, erschien er “von selbst” nach einigen Sekunden wieder. Anscheinend sind leere Ordner betroffen, die irgendwann mal mit jemandem geteilt waren.

Abhilfe: Ich habe einfach eine Datei hinein kopiert, dann ließ sich der Ordner (mitsamt der Datei) problemlos löschen.

Mikrofone für Podcasts

Ich habe mich selbst lange durchkämpfen müssen, um mir eine Übersicht zu verschaffen. Ich wollte verstehen welche Mikrofone es gibt und welche am besten für einen Podcast geeignet sind.
Denn eins ist klar: Audioqualität ist bei einem Podcast nunmal sehr wichtig!
Viele Mikrofone werden als Gesangs- oder Instrumentenmikrofon vermarktet, obwohl man sie auch sehr gut für Sprache verwenden kann. Außerdem fliegen in dem Bereich viele Buzzwords wie “Großmembran”, “Niere” oder “Kondensator” herum. Das kann alles sehr verwirrend sein. Daher möchte ich hier Licht ins Dunkel bringen und auch eine Empfehlung ausprechen.
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Einfache Skype-Schaltung für Podcast

Ich habe eine super einfache Skype-Schaltung gefunden, die man ohne zusätzliche Technik schnell umsetzen kann.

In der Regel wird für einen Podcast per Skype eine sogenannte N-1 Schaltung empfohlen. Die hat den Vorteil, dass der Gesprächspartner das gleiche (hochqualitative) Audiosignal bekommt, dass auch auf der Aufnahme landet. Man braucht dafür allerdings ein Mischpult oder spezielle Software.

Es geht viel einfacher: “Einfache Skype-Schaltung für Podcast” weiterlesen

Musik und Video aufs iPhone kopieren – OHNE iTunes, dafür mit VLC

Einer der größten Nachteile der iOS-Plattform ist in meinen Augen, dass man nicht einfach Dateien aufs Telefon oder Tablet rüberkopieren kann. Das Syncing über iTunes ist einfach nur furchtbar umständlich und löscht einem manchmal sogar alles vom Telefon wieder runter, wenn man nicht aufpasst.

Ich hab nun eine wirklich coole Lösung gefunden, mit der das genau so geht, wie ich mir das immer vorgestellt habe.

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Ghost Blog Update

Über Ghost

Ghost ist wirklich eine gute, schlanke Alternative zu WordPress. Für mich sehr cool: Die native Markdown-Unterstützung. Ich hoste es bei Uberspace, ein super Hoster, der ganz anders als die meisten Hoster ist. Man darf selber entscheiden wieviel man für den Webspace zahlen will. Es gibt ein sehr gutes Wiki mit vielen Anleitungen. Und das beste: Obwohl es ein “Managed Hosting” ist, fühlt es sich ein klein bisschen wie ein echter root-server an, weil man sehr viele Möglichkeiten hat sich darauf zu verwirklichen (z.B. mit Node.js und Ghost).

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